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Presse

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General-Anzeiger-Siegburg
Dienstag, 07.11.06

Feinster Exkurs durch 30 Jahre Rock-Geschichte
Zum Jahresabschluss begeistert „East of Thirty“ seine 200 treuen Fans. Supertramp und Robbie Williams interpretiert die Formation ganz individuell. Sängerduo überzeugt mit gefühlvollen Einlagen

Sankt Augustin - Marion Dittmann hatte am Samstag eine weite Anreise für ihre Abendunterhaltung auf sich genommen: Von Boppard nach Sankt Augustin führte sie der Weg. Macht aber nichts, sagt die Frau, denn schließlich ist sie ein treuer Fan. Nämlich der Formation „East of Thirty“, einer Coverband, die ihre Wurzeln am Albert-Einstein-Gymnasium (AEG) in Sankt Augustin hat. Am Samstag gab die Band ihr Jahresabschlusskonzert im AEG.

Mit dabei unter den 200 Zuhörern waren neben Dittmann, die sich bereits zum dritten Mal das Musikereignis nicht entgehen ließ, auch viele andere treue Fans der Band. Es hat beinahe schon etwas Familiäres, wenn East of Thirty im Pädagogischen Zentrum des AEG spielt: „Zum Jahreskonzert kommen häufig immer wieder dieselben Leute“, sagte einer, der es wissen muss: Volker Gawellek, dessen Sohn Roman am Keyboard sitzt, und der aus Überzeugung eine Art „Roadie“ und Fan in Personalunion ist. Wie Roman Gawellek, der einst Schüler des AEG war, sind auch die Wurzeln der Band mit der Schule verknüpft.

1995 hatten Irmgard Formes, Stephan Hierl, Brunhilde Janssen-Struthoff, Uschi Yogeshwar, Peter Formes, Andreas Seiler und Gerold Struthoff die Band „East Of Thirty“ gegründet. Von der Gründungsformation ist allerdings nur noch Peter Formes (Leadgitarre) dabei. Hinzu gekommen sind über die Jahre neben Gawellek noch Herbert Brach (Bass), Tom Fox (Akustikgitarre), Richard Saelzer (Schlagzeuger) und die Sänger Stefan Hierl und Kerstin Reineck. Ganz sicher hat die musikalische Qualität der Band darunter nicht gelitten. Vielmehr bestärkte das Abschlusskonzert den Zuhörer in der Annahme, dass er es hier mit einer über viele Jahre gewachsenen Formation zu tun hat.

Covern - auf gut Deutsch: berühmte Hits anderer Bands „nachsingen“ - ist zwar das Metier von „East of Thirty“. Trotzdem scheinen sich die Musiker von ihrer musikalischen Vorlage oft zu lösen, dem Original dabei eine ganz eigene Note zu geben.

Was am Samstag zudem wieder besonders erstaunte, die musikalischen und gesangliche Reife, mit der sich East of Thirty durch gerade mal schlappe 30 Jahre Rock- und Popgeschichte spielte. Den Supertramp Ohrwurm „Give a little bit“ interpretierte die Band ebenso gekonnt wie das Robbie Williams Stück „Feel“.

Selbst so anspruchsvolle Nummern wie Peter Gabriels „Solsbury Hill“ vermochte Frontmann Hierl nicht nur zu schultern, sondern durchaus auch einen eigenen Stempel aufzudrücken, ohne dass das Ganze fremd oder gar befremdliche wirkte. Sängerin Reineck stand dem aber in nichts nach: Klasse ihre Version des Hits „Torn“ von Natalie Embruglia oder aber der Song „Perfect“ von der Gruppe Fairground Attraction.

Ob so viele guter Laune-Musik, die dazu noch professionell dargeboten wurde, war für die Zuhörer nur eines schade: „Bis zum nächsten Abschlusskonzert heißt es noch ein Jahr warten.“

Axel Vogel

General-Anzeiger-Bonn
Dienstag, 08.11.05

„East Of Thirty“ und Musik der Spitzenklasse
Die Sankt Augustiner Coverband begeistert 500 Fans mit Popklassikern - Musiker feiern das zehnjährige Bestehen - Kerstin Reinek überzeugt als neue Sängerin

Sankt Augustin - Es war eigentlich wie immer, wenn „East of Thirty“ die ersten Takte und Akkorde spielt: Rhythmisches Klatschen, Energie geladener Beifall und die pure Lust an der Musik bricht sich Bahn.

Und doch war es anders am Samstagabend beim Geburtstagskonzert der Cover-Band in der Aula der Realschule Niederpleis. Die Gruppe feierte ihr zehnjähriges Bestehen mit Pop- und Rockklassikern aus drei Jahrzehnten und rund 500 Fans, aber zunächst ohne Uschi Yogeshwar. Die Sängerin mit der unverwechselbaren Stimme hat schon im vergangenen Jahr aufgehört und Platz für Kerstin Reinek gemacht.

Die Nachfolgerin stand zunächst zum Einsingen mit Sängerin Imrgard Formes hinter der Percussion-Sektion, beim zweiten Song aber schon vorne im Rampenlicht. Ein wenig nervös zwar, doch dass sie singen kann, wird schnell klar, im Duett mit Frontmann Stephan Hierl. „When you're gone“ von Brian Adams und Melanie C. heißt ihr erster Song des Abends. Riesenapplaus, als sie enden. Das Publikum hat die „Neue“ ins Herz geschlossen.

Und dann kommt sie doch noch auf die Bühne. Uschi Yogeshwar singt „Fields of Gold“ von Sting und verabschiedet sich vorerst vom restlos begeisterten und gleichsam traurigen Publikum. Später wird sie noch ein letztes Lied singen mit dem bezeichnenden Titel „I feel lucky“. Wenn „East of Thirty“ in Niederpleis spielt, ist das immer auch so etwas wie ein Familientreffen.

Kinder wuseln durchs Publikum, die Teenies stehen nebeneinander und tanzen mit, und so mancher Mittvierziger schwelgt in Erinnerungen. In der Pause verziehen sich die acht Musiker nicht „backstage“. Sie kommen nach vorne über die Treppe ins Publikum, begrüßen dort die alten Freunde und Bekannten, halten da ein Schwätzchen und ernten viel Applaus und Schulterklopfen.

Auch ehemalige Bandmitglieder waren zum Geburtstagskonzert eingeladen. Andreas Seiler kommt auf die Bühne, schnappt sich die Gitarre und spielt „Hotel California“ von den Eagles an. Die Band um Leadgitarrist Peter Formes präsentiert sich einmal mehr in Bestform. Sie bezeichnen sich zwar als Amateure, doch „East of Thirty“" ist alles andere als das. Allesamt sind sie exzellente Musiker.

Da wird nicht nur stur nachgespielt. Jeder Song hat seine im Wortsinn eigene professionelle Note, seien es die Soli oder die fantastischen Chorsätze und Vocal-Arrangements. Wenn Irmgard Formes „The Girl of Ipanema“ singt, wünscht man sich an den Zuckerhut! Ein junges Mädchen indes hatte einen gänzlich anderen Wunsch, als Stephan Hierl „Take me tonight“ singt. „Ich will ein Kind von dir“, ruft das Girlie nach dem letzten Akkord.

Die schlagfertige Antwort von der Bühne: „Hey, das reimt sich, der hat schon vier“. Statt schick in schwarzem Zwirn, erscheint East of Thirty nach der Pause leger mit Jeans, und dann geht die Post ab mit Stücken etwa von Fleetwood Mac, van Halen und Brian Adams. Erst nach mehreren Zugaben, lang anhaltendem Applaus und einem Meer von Rosen entlässt das Publikum seine „weltallerbeste Coverband“ nach einem faszinierenden Konzert.

Michael Lehnberg

Rhein-Sieg-Anzeiger
Dienstag, 08.11.05

Auch im zehnten Bühnen-Jahr noch immer ganz schön aufgeregt
Band East of Thirty feierte ihren runden Geburtstag mit einem großen Konzert und den Songs bekannter Stars

Die Stimmung in der Realschule Niederpleis hätte bei dem Auftritt kaum besser sein können.

Niederpleis - Die Stimmung bei den Besuchern des Geburtstagskonzerts der Band East of Thirty in der Realschule Niederpleis hat sich offensichtlich bereits weit vor Konzertbeginn auf Partylaune eingependelt.

Die Musiker der beliebten Band haben sich im Foyer fröhlich plaudernd unter die Gäste gemischt und lassen sich die Anspannung vor einem anstrengenden Konzert nicht anmerken. „Doch wir sind ganz schön aufgeregt“, entkräftet der Frontman und Sänger der Band, Stephan Hierl, diesen Eindruck. Immerhin gelte es den treuen Fans einen guten Querschnitt durch zehn Jahre Musikgeschichte von East Of Thirty („EOT“) zu präsentieren, erklärt er und spurtet wenig später flotten Schrittes auf die Bühne.

In de Aula warteten die Fans bereits gelassen auf die ersten Klänge der achtköpfigen Band. Mit dem Song „Life is a Rollercoaster“ von Ronan Keating gaben die Musiker dann ihren Einstieg in ihr abendfüllendes Programm aus gecoverter oder umarrangierter Popmusik. „In den letzten Jahren hat sich unsere Besetzung etwas verändert“: Mit diesen Worten begrüßte Stephan Hierl das Publikum und versäumte nicht die Musiker vorszustellen: Irmgard Formes, langjährige Sängerin bei EOT, Kerstin Reineck, seit kurzem als Sängerin mit dabei, Peter Formes (Gitarre), Tom Fox (Gitarre und Gesang), Roman Gawellek (Keyboard), Herbert Brach (Bass) und Richard Saelzer (Schlagzeug). Für die Technik am Start zeigte sich Stephan Gollnik.

Angesichts der musikalischen Güte dieses Konzerts, war es kaum vorstellbar, dass die Mitglieder der Band allesamt Amateure sind. Die anfängliche Aufregung war bei den Musikern offensichtlich verflogen. Innerhalb kürzester Zeit brodelte die Stimmung in der Aula. Die Zuhörer klatschen und wippten zu dem altvertrauten Liedern bekannter Popgrößen wie Phil Collins, Peter Gabriel, Madonna oder Santana. Tosenden Beifall gab es auch für die ehemalige Sängerin Uschi Yogeshwar, als sie mit der Intonation der sanften Ballade „Fields of Gold“ neu arrangiert von Eva Cassidy und im Original von Sting geschrieben, noch einmal ihre klangvolle Stimme erhob. Vorab hatte die Band den großen Hit „Hotel California“ der Gruppe The Eagle mit vielsagendem Gitarrenvorspiel versehen, um dann geradezu genussvoll den Zuhörern jede bestens bekannte Note zu einem Sinneserleben besonderer Art zu gestalten - tosender Beifall am Schluss des Konzerts.

Iris Zumbusch

General-Anzeiger-Bonn
Donnerstag, 12.06.03

Konzert: „East Of Thirty“ begeistern das Publikum im Siegburger Stadtmuseum
Vier Zugaben

Siegburg - Im ausverkauften Stadtmuseum ist die allgemeine Vorfreude auf einen tollen Musikabend förmlich zu spüren. Gespannt warten die gut 200 Besucher auf die Gruppe „East Of Thirty“, von der sie wissen, dass sie für richtig gute Stimmung im Saal sorgt. Mit ihrem Unplugged-Programm wurde die achtköpfige Cover-Formation aus dem Raum Köln/Bonn den hohen Erwartungen ihrer Fans denn auch vollkommen gerecht. Die Musiker boten ein breites und abwechslungsreiches Repertoire. Sie spielten gecoverte und umarrangierte Hits aus den 70er Jahren bis heute: Soul, Pop und Rock.

Neben der hervorragend aufspielenden Band begeisterten vor allem die starken Stimmen der Sängerinnen Irmgard Formes und Uschi Yogeshwar sowie des Sängers Stephan Hierl. So sorgte etwa Formes mit ihrer gefühlvollen Interpretation der coolen Soul-Ballade „Ain`t no sunshine“ von Bill Withers für ein Gänsehautgefühl beim Publikum. Neben ihrem Gesangstalent stellten Hierl und Yogeshwar beim Stück „Something stupid“ auch ihr schauspielerisches Können unter Beweis. So flirteten sie miteinander und entzweiten sich ein wenig, um schließlich doch wieder einander zu finden – ganz wie die Original-Interpreten Robby Williams und Nicole Kidmann im Video. Am Ende des Liedes legten der sankt Augustiner und die Henneferin einen lupenreinen Disco-Fox aufs Parkett. Mehrstimmig und mit ausgefeilten Chorsätzen intonierten die drei Sänger das Stück „Love the one you`re with“ von Luther Vandross. Angesteckt von der rhythmischen Melodie des Songs, klatschten die Konzertbesucher begeistert mit. Fasziniert von dem, was es sah und hörte, wollte das Publikum die Band nur ungern wieder von der Bühne lassen. Mit heftigem und langanhaltendem Applaus forderten die Konzertbesucher Zugabe um Zugabe. Erst nach dem vierten „Bonus-Stück“, „Baby can I hold you“ von Ronan Keating, war wirklich Schluss. wkm

Kölner Stadt-Anzeiger
Freitag, 13.06.03

Einfach gelungen: East Of Thirty - unplugged.
Die Coverband begeisterte im Stadtmuseum.

Siegburg - Ausverkauft war das Konzert von "East Of Thirty" im Stadtmuseum schon lange, und diejenigen, denen es geglückt war, eine Karte zu ergattern, konnten sich wahrhaft gratulieren: Sie erlebten einen Abend,
an dem ein Höhepunkt den nächsten jagte und der an Qualität absolut nichts zu wünschen übrig ließ.

"East Of Thirty", das sind acht Musiker, denen man es kaum abnimmt, dass sie reine Amateure sind. 1995 gegründet, haben sie sich von damals bis heute hin zu einer Cover-Band entwickelt, die ihresgleichen sucht: Das, was sie dem Publikum boten, war Spitzenklasse.

Für dieses Konzert hatten sie ein Programm mit Klassikern aus Folk-, Rock- und Popmusik zusammengestellt, das von den 70er Jahren bis heute reichte. Besonders eindrucksvoll und außergewöhnlich hierbei waren die jeweiligen Vocal-Arrangements. Irmgard Formes, Uschi Yogeshwar und Stephan Hierl trugen in einer Art und Weise vor, die selten zu finden ist. Klare und reine Stimmen, glockenreine Intonation, und dabei doch immer wieder anders.

Ob solistisch oder chorisch - die Stimme jedes Einzelnen war immer wieder dem Song angepasst, mal zärtlich bittend, dann wieder kräftig und fordernd und immer und überall in der Lage, den Funken auf das Publikum überspringen zu lassen. Die Begleitung tat ein übriges - ob einzelnes Instrument wie Gitarre oder Klavier oder ob die ganze Band komplett in Aktion war: Alles passte harmonisch wundervoll zusammen und gab den einzelnen Stücken einen unverwechselbaren Charakter.

Es schien anfangs ein Konzert der eher leisen Töne zu werden, aber kaum merklich steigerte sich die Spannung bis hin zu mitreißenden, schnelleren Songs. Und so war auch das Publikum gefordert: Wurden zuerst nur die brennenden Feuerzeuge hoch gehalten, so klatschte spätestens bei "Love the One You're With" jeder den Rhythmus mit. Auch während der Darbietung setzte oft spontan Beifall ein, der in jedem Falle redlich verdient war.

Dass der Applaus nicht enden wollte, erstaunte nicht und glücklicherweise waren auch einige Zugaben im Repertoire von "East Of Thirty" enthalten. "Bye, bye, Miss American Pie ...": Letztendlich war es das Publikum, das den Refrain sang, begeistert im Einklang mit der Band, die wohl jeder Besucher sehr gerne noch länger gehört hätte, aber irgendwann war leider auch das letzte Stück zu Ende.

Presse im Stenogramm...

Was der Band ihren typischen unverwechselbaren Charakter gibt, sind die „... ausgefeilten Chorsätze...“ (General-Anzeiger, 24.2.96 ),

„... die saubere Intonation, als auch die gefühlvolle Interpretation ...“ (Rhein-Sieg-Anzeiger, 25.11.99),

„... die grandios vorgetragenen Melodien und die versiert und kompakt spielende Band ...“ (General-Anzeiger, 16.11.99).

Die Rhein-Sieg-Rundschau urteilt am 16.11.99: „Eigentlich eine fernsehreife Aufführung.“

Der General-Anzeiger schreibt am 11.03.02: „Die acht Musiker ... lieferten feinste Rockmusik.“